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3 (1827)
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Von der Schöpfung.

lus sagt, 1. Cor. 1, 23., durch narrische Predigt, nemlich, von Chri-sto dem Gecreutzigten, an dem sich die Welt zu tobte ärgert.

Wie hat Moses die Schöpssung der Welt beschreiben können,was und wie es ergangen ist, da er noch nicht gelebt hat? Ant-wort- Er hats von den Vätern genommen und empfangen; dochwie der Mensch geschaffen sey, das hat anfänglich der Heilige Geistbeschrieben.

Den letzten September sähe v. Martin seine Kindlein amTisch sitzen und sprach- Christus sagt, Matth. 13, 3.: Wahrlich, ichsage euch, es sey denn, daß ihr euch umkehret und werdet wie dieKinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen; betheuret esmit einem Eyde. Ey, lieber Gott, du machst es allzugrob, daß dues doch sauberlich machtest und die Kinder, solche Närrlein, nicht sohoch erhübest. Wo hast du das befohlen und gelehret, daß ein nar-risch Kindlein soll einem Weisen vorgezogen werden? Wie kannunser Herr Gott mit seinem Urtheil und Gerechtigkeit bestehen, diePaulus so hoch rühmet, Gottes Gerechtigkeit? Ist das die Gerech-tigkeit, damit du die Klugen verwirfst und die Narren annimmst?Es Heisset hier: Glaube Gottes Wort und gieb dich gefangen. Un-ser Herr Gott hat reinere Gedancken, denn wir Menschen. Er mußuns also entgröben, er muß gar grobe Aeste und Späne von unsweghauen, ehe er solche Kinder und Närrlein aus uns macht.

Sehet, wie feine, reine Gedancken haben die Kinderlein, wiesie den Himmel und den Tod ohne allen Zweifel ansehen? Sie sindgleichsam wie im Paradies. Und in denen Kindern, da etwas Son-derliches aus werden will, sind allezeit wunderbarliche, sonderliche Ge-berden. Luc. 2.

v. M. Luther sähe seine Kinder an, daß sie mancherlei) Naturund Art waren, verwunderte sich über Gottes Werck und Geschöpfund sprach: Gleichwie die Art mancherley, ja einem Menschen ge-hets anders, denn dem andern, einer hat mehr Glücks oder Unglücks,denn der andere. Darum soll man allein auf Gott, den Schöpfferund Stisster sehen, ihm vertrauen und ihn anrussen.

Es ist kein Rock noch Kleid, das einer Frauen oder Zung-frauen übeler anstehet, als wenn sie klug will seyn.

Martin Luthers Söhnlein, der des Vaters Namen hat, hatteein Hündlein, mit dem er spielte; da das der Vater sähe, sprach er-