XXV
Aus den eben angeführten Angaben Encnö geht hervor, daßauch in damaliger Zeit gegen den Trierer Nock geschrieben seinmüsse; denn wenn er auch das Gedicht vom Konig Orendel alseine solche Gegenschrift ansieht, so spricht er doch ausdrücklich vonmehreren Büchern. Dasselbe ist auch aus einer Andeutung Lutherszu schließen, der in seiner Vermahnung an die Geistlichen auf demReichstag zu Augsburg 1530, an einer Stelle, wo er außerdemnoch ganz die richtige Bezeichnung für den Trierer Nock gefundenhat (XVI. 1139 Walchl, sagt: „Wie hernach dieselbe schändlicheLügen ist offenbar worden." Jndcß ist es uns nicht gelungen dar-über eine genauere Notiz aufzufinden.
Dagegen eristirt aus svätcrcr Zeit eine vielleicht durch die Aus-stellung von 1553 vcranlaßte, wie es scheint, gründliche Schrift:^I'unioa dlnisti inoonsutilis ex ps. 22, !!> et doli. l!1, 23 ex-plannta, cum eonlütatioue kadulao cle osu« asservatione apnck'I'riZviros, ack deorKium ^Villielnnnn eoin. palat. Illien. Ilne,Ravar. ete. Xutore do. de. Xr«enlernt. (Ire. 'I'Iieol.
ÄleelilenInnA. Ilostocle. imp. dnaeli. >ViIcken. 1g58. 4. Ansgelegentlichen Citationcn z. B. bei Schurzflcisch dontrov. Xntiquitat. Leel. 320, 11'. crgiebt sich, daß sie sich ans die archäologischeFrage und das Decret Sylvesters einläßt. Reiskius Ile iniano..1. dl,r. S. 119 nrthcilt von ihr: tunieam istliann ('I'revirenrensom) tanta diseussit veutilationo, ut vix innere, pars antllmlnia eoliaereant.
Die für die Geschichte des Argcnteuiler Rockes durchgängigcitirtcn Schriften sind folgende:
Ilistoiro cke In robs sans eouture de X.-8. dösus-dlnisteenservee dvpuis plus de dix sieeles dan« le nionastere etI'vAlise d'Xijnenteuil) par XuAU.ste dollet. XiKentenil etpar.1842. 12. XII und 139 S.
da sainte rode de Xotre 8ei«neur desus-dlnist. Ile-elrerelre« relinjeuses et Instoripgies «ur vettv reliezue et sur lepolerinaAe d'XrKeuteuil. I'ar d. P. duörin, (redaeteur enei,ei du Älömorial eatlwliizue) Paris, damus. 1844. 16. XVIIIund 392 S.
Beide Schriften sind, wie es scheint, lediglich ans den S. 12angeführten Werken von Gaumont und Gerberon in der Art abge-schrieben, daß sie diese, die uns unzugänglich waren, ersetzen konn-ten. Hr. Guerin, der mit einer Ilistoiro de la sainte robo de-puis le« tenips les plus reeulvs ssisyu'a la inert de X. 8.beginnt und jedes Capitel mit einer andächtigen Anrede an seinenh. Rock schließt (in der er denselben zuweilen förmlich anbetet, z. B.S. 39: (1 l'uniczue sainte! delivres-neus de no« inürniitösspirituelle«), übrigens ganz gewandt schreibt, zeigt sich durch-gängig als wüthcnden Fanatiker; wir bedauern, daß die Rücksichtans die Geduld unserer Leser uns verhindern mußte, noch mehrergötzliche Proben, als die hin und wieder gegebenen, mitzntheilcn.