XXIV
eins, Basilius, Wcomadus und andern Märtyrern. Am Schlußwerden die Reliquien kurz aufgezählt. Im Leben des AgricinsBl. 5 und 6 wird berichtet, wie Helena aus dem h. Lande dieTuniea nach Rom bringt, dann dem AgriciuS dieselbe mitgiebt,»welche sie ans der neulich dort von Constantin gegründeten Lateran-kirche nahm,« wozu Eusebius und Muardus citirt werden. DerVerfasser dieses und des folgenden Buches ist Schcckmann, der siein der Epitomc Bl. 52 l» und 54 b erwähnt. Sie sind also vor15l7 erschienen. Die Typen sind nicht gothisch, sondern rund.
üoli^uiö, iiicluiAoutiecsuö Lvelosio OollsAiutus Uiui Xr-ibiopisoopi Älurt^ri« I^uubui in '1'reueri: darunter ein ähnlicherHolzschnitt. Auf der ersten Seite als Nandverziernng ein Holz-schnitt von entschiedenem Knnstwerth: Blätterwcrk, in dessen Mitteein bedeutungsvoller Affe thront. 14 Bll. (das letzte weiß) in 4,mit Signaturen, ohne Seitenzahlen und Custoden. «. I. u., dochoffenbar aus derselben Offizin und mit denselben Typen, wie dasvorige. Bei beiden hat die Signatur V 6 Blätter. Aehnlichcn In-halts mit jenem, doch ohne Erwähnung des heiligen Rockes.
Illclolis oertu verissimuczue nurrutio cko Älouusteiio beuteÄlarie ucl üttus murtiruin: cke 'I'unieu c>uo<)ue beute ÄlurivvirAiiiis eeterlsczue sueris ibielein reliMÜ«. Darunter ein Holz-schnitt, ein langes Hemd vorstellend, oben die Jungfrau, an denSeiten St. Pontian und St. Veit. 6 «ngez. Bll. in 4, mit derSignatur X ig, V üg. «. I. u. Als Verfasser nennt sich im Ein-gang lruter ^obunnes cke sunt» Vuunäulino, Prior des Klosters.Er erwähnt Maximilian der „durch göttliche Eingebung" den NockChristi suchen ließ; eben so das Jahr 1513, in welchem dort eingroßes Stück von dem weißen Mantel Christi (Luc. 23, 11) mitandern Reliquien aufgefunden ward. Das Buch wird 1514 vonEnen 56 b citirt. Die Tuniea der Maria wird weitläuftig be-schrieben, ganz in der cvnfusen Art, wie man den Rock zu schildernpflegt.
Inlru poKite suerosunots reliqgiio in inonusterio «unctiÄlutbio upo«to!i, extru inuros eiuitutis ll'reueren. pio obristiliclolinm ckeuotioni ostoncki eonsneuerunt. 4 Bll. in 4 mit Sign.,ohne Seitenz. Schlußschrift: I. t u Henrioo X'ouesisnKs iinprossum. Xnuo ckni Millesimn HninAentesimn uioesimo ljuurto.Erwähnt Bl. 2 nur kurz des Agricius und der Tuniea; bei Ma-thias kommt nichts Bemerkenswertes vor.
*) Ii st et (le inateria altmoUnm snbtiii so valile tenni, Ittiiltiii» tnin IAN0-ta, UiliAviiter eil invieein eomnressa. In qua inire ac »inlte üen-sissiiniizne klares cernnntnr, tani iAnata ssieeie, nt nnllns etiain attenleinsinciens inteltiAere possit. Habet qnidein eonsnturus valUe sub-tiles in latere sinistro ssieeiosissiine ac ina^istraliter korinatas et ta>»artisiciose, nt s>raenotati principe« aksirniarent deatain virAmem tatessnis siro>>riis sanetissimisque inanib»» consnisse. Und so scharfsinniggeht es fort.