Druckschrift 
[1] (1844)
Entstehung
Seite
106
Einzelbild herunterladen
 

(nach seiner eigenthümlichen Chronologie)! Lrux ilomini nostoi a ckucka inveni-Kur, Seck ut in gcstis liomanorum pontikieum Icgimus, Sllb Lonstsntio patreLonslantioi et blusebio pontitice llvmsuo eackem coux inveuta est; nam ibiila legitur etc. Auch BerengosuS cke eruo. inv. III. 7. (kibl. patn. max. XII.3K3.) kennt den Widerspruch , und sucht ihn ,,in nomine ckomini" so zu vermit-teln, daß dieselbe Person Eusebius und Sylvester geheißen.

3) S. 18. Lck. >VessoI. p. 5Z3: sinistra autew parte est wontieu-Ins Kolgatda, ubi ckowinus crneikxus est. locke guasi ack lapickew missumest crzpta, udi corpus ejus pvsitum kuit et tertia ckie resurrexit. Ibickemmocko jussu Lonslantini imperatoris basiliea kacta est, ick est ckvminieum,inirae pulcrituckinis, Pakens ack latus exceptoria, uocke sgua levatur, et dal-neum a tergo ubi inkaotes lavantur. Auch folgende Worte setzen wir her: innecke ipsa ubi lemplum kuit guvck Lalomo aeckilieavit in marmore ante aramsanguinem Zaekariae ib! ckieas kockie kusum; vestigia clavorum militum, guieum oceickerunt, in totam areaw, ut putes in oera llxum esse.

4) S. 1 g. Eine dieser spätem Fabeln, die sich auch auf eine Findung heiligerKleider bezieht, erzählen wir mit den Worten der zuerst durch Göthe bekannt ge-wordenen Geschichte der drei heiligen Könige von Johannes von Hildesheim um137V und zwar nach der deutschen Ausgabe ohne Jahr (etwa 1480), die Panzer(Annaleu der deutschen Lit. Zus. S. 3), jedoch nicht genau, beschrieben hat. Dasgebrauchte Eremplar befindet sich im Besitz des Hn. Dr. Simrock, aus dessen be-liebter Feder augenblicklich eine Erneuerung dieses naiven Buches erschienen ist:

In denselben zeiten was die erwürdig frawe Helena des keisers muter in demland zu Judea genesite meres die hielt ser von dem iuden glauben vnd hielt wenigvon den cristen vnd darumb was ir nit lieb das ir sun der Keiser was cristen wor-den vnd schreib dem keiser brief vnd strafft in darumb, der sun schreib ir wideralso das es got füget das die erwürdig Helena auch cristen ward vnd als ser sy dieiuden vor lobet also ser ward sy die schelten vnd hassen vnd für zu vnd suchet alledie stette do vnser Herr Jhesus rpus gewesen was do er geborn ward vnd do er ge-martert ward. Do nun die kirchen vollbracht wurdent do kam die erwürdigHelena gen Bethleem in daö arme hütlin do got vnser lieber herre jnn gebornward das do so lang verstopffet vnd wüst was gewesen, das weder mensch nochvihe dar ein getorft kummen, da kam sy über die krüppe do got vnd mensch jnnegelegen was vnd vand beide Howe tücher vnd vnser frawen Hemd das sy vergessenhet do sy von not vnd von forcht eylet auß dem hütlin vnd fürte das mit ihr genConstantinopel vnd was das alles frisch vnd gesunt vnd gantz als des ersten tageSvnd behielt das alles in sant Sophien Münster in großer würdikeit vnd beleib dasalso ligen biß auf künig karoluS zeiten das er kam in kriechen land vnd do den cri-sten gehalff das in stette land vnd leut wider wurdent, do gabent sy jm das Hemdund tüchelin die zwey fürte derselbe cristen man künig Karolus mit jm gen ache doman es weiset noch heut diß tageS in vnser frawen Münster das der selbe karolusauch stifftet bey seinem leben.

Damit unsere geneigten und ungeneigten Leser sich eine deutliche Vorstel-lung machen können, wie Helena sich freute, wenn sie ein heiliges Hemd fand,so haben wir den zu obiger Erzählung gehörigen Holzschnitt abbilden lassen.Diese Sage ist uns jedoch noch in anderer Hinsicht wichtig, sofern sie sich mitder von dem ungenähten Rocke durchkreuzt. Gotfrid von Viterbo (Pistor. II. Zi4)weiß ebenfalls zu berichten, daß Maria auf ihrer eiligen Flucht nach Aegyptendie damals noch kleine ungenähte Tunica Christi mit den andern Sachen habeliegen lassen, aber ein armenischer Astrolog habe sie gefunden, mit sich genommenund erst bei Jesu Antritt seines Lehramts auf Befehl eines Engels zurückgegeben,worauf sie sogleich lang geworden und von Christo bis zu der Verloosung getra-gen sei. Bekanntlich findet sich die Sage, daß Helena Jüdin gewesen und durchConstantin bekehrt sei, vielfach, und ihre Apologeten (man sehe z. B. äcta 88.ack 18. F,ug. Illaseuius ack Uro«'. I. S79) geben sich alle Mühe, sie von diesem