Druckschrift 
[1] (1844)
Entstehung
Seite
16
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a) Auch der Cardinal Mai hat in seiner Ausgabe SerlM. vett. vova lloll.VIII. kam 1833 die Stelle natürlich nicht, die übrigens schon von Baroniusaufgegeben war.

b) t) a/ia? ixx).?/Ul'ax olros o-xos o 7r^>o«i^>t<7kl ro?

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stantins, der Zeitgenosse des Ereignisses, der Helenas Reise nach Palä-stina ausführlich beschreibt, die Thatsache berichtet. Einen entscheiden-deren Zeugen wird Niemand auffinden können.

Darauf dient zur Antwort, daß die Berufung auf Eusebius eineUnwahrheit ist. Er schweigt nicht bloß über Helenas Kreuzentdeckung,sondern sein Bericht ist auch der Art, daß er die Möglichkeit derselbenvollkommen ausschließt.

In zweien seiner Werke hätte Eusebius davon sprechen müssen,in seiner Chronik und in seinem Leben Constantins. In der ersten,nämlich in ihrer ächten Gestalt"), steht nichts davon. Daß mannicht unterlassen hat, in die spätcrn lateinischen Bearbeitungen seinesWerkes die Notiz einzuschieben, und daß ältere Schriftsteller den Eu-sebius daher als Zeugen aufführen, macht die Worte noch nicht zuden seinigen.

Das Leben Constantins III, 42 erzählt, daß,Helena nach Palä-stina gereist sei, um Gott sür ihren Sohn zu danken, daß sie den Fuß-tapfen des Erlösers , die man damals zeigte, die gebührende Ehre er-wies , daß sie zwei Kirchen errichtet, zu Bethlehem und an dem Orteder Himmelfahrt, welche Kirchen nachher der Kaiser reich ausstattete.Daß sie aber das Kreuz gefunden, daß sie die Kreuzkirche gebaut, davonweiß der Kirchenvater kein Wort.

Dagegen meldet er mit der größten Bestimmtheit und Ausführ-lichkeit, daß Constantin die als bekannt dargestellte Grabesstätte Christivon der heidnischen Entweihung reinigen und aufräumen ließ, unddaß hiebei die Grabeshohle entdeckt wurde, daß Constantin und nichtHelena die Kirche bauen ließ, worüber dieser einen Brief an Makariusschreibt und genaue Vorschriften über die Ausführung des Baues giebt.Die Deutlichkeit seiner Worte, die Sicherheit, womit er auf der andernSeite Helena als die Banherrin zu Bethlehem und auf dem Oelbergehinstellt, schneidet die-elend ersonnene Ausflucht, Helena habe aucham heilg. Grabe gebaut und der Kaiser nur die Kosten hergegeben, einfür allemal ab"'). Dazu kommt ein zweites, sogleich näher anzufüh-