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z. B. die schon erwähnte Geschichte von dem erblindeten Mönche, dochwird toi. 41b und 43 b über die 1514 von Leo X. ertheilten Jndul-genzcn berichtet, welche Enen noch nicht kannte.
Ein anderes dieser Reliquienbücher sührt Panzer IX, 91 ohneweitere Beschreibung unter dem Titel an: keliguiue 1512 reperlaoper Hiebaräuill arebiprosulem Treverens. s. I. a. 4. Etwas näherist es beschrieben in einem Artikel der Leipziger Allgemeinen Zeitungvom 29. Aug. 1844, als dessen Verfasser Hr. Geh. OberfinanzrathSotzmann in Berlin durch Hn. von der Hagen (a. a. O. VorredeS. III.) genannt ist*). Es besteht nach ihm aus vier Blättern undnennt bloß die Reliquien. Uebrigens kann es nicht gleich erschienensein, da es auch die erst 1513 im NikolauSaltar gefundenen Stücke auf-zählt; deßhalb können wir auch nicht daraus, daß der Rock nichtals Geschenk der Helena bezeichnet wird, schließen, daß dies damalsnicht allgemein angenommen worden, da es ja in den Gesten gesagtund nun wieder bekannt geworden war. Vielmehr scheinen die Worte<I<z qua llrevii'i «1 in mullis »Iiis loois praevia,'» seripla babenlurdie Geschichte als bekannt vorauszusetzen und darauf zu verweisen,denn diese können wir nicht mit Hn. Sotzmann von dem die Geistlich-keit so ärgernden Gedicht vom Orendel verstehen, sondern analog denAeußerungen Enens (Bl. 39 b Item haet man das auch fonden in villanderen stellen jm öber vnd Niederlande do maus jnn alten bucherenclerlich findet) von den Chroniken, welche die Fabel von der Helenaenthalten.
Ebenso wenig, als dies, konnten wir folgende Bücher benutzen,die vielleicht einige brauchbare Notizen enthalten.
Warhafftige Sag Oder red von dem Nock Jesu Christi von Ioh.Adelph., Argentinens. phis. Nürnb. 1612. 4. (Erwähnt bei v. d.Hagen S. XXIV.)
Diß hernach getrucktes wirdig Hehltum ist fundcn worden imhohen Altar im Thumb zu Trier a. ä. 1512. Ein Druckbogen, wahr-scheinlich aus einer Augsburger Presse hervorgegangen.
Ain warhafftiger Traetat wie man das Hochwirdig Heiligthum
Dem Vernehmen nach auch besonders abgezogen in Octav unter dem TitelDer ungenähte Rock Christi in Trier. 11 SS. Es wird darineiner ,,im römisch antiken Stil der gesunkenen Kaiserzeit wie er ans den älte-sten christlichen Diptychen vorkommt" gearbeiteten früher in Coblenz vorhan-denen Elfenbeintasel gedacht, auf welcher der Hr. Verfasser „die Einführungder trierischen Heiligthümer in diese Stadt und ihres Empfangs durch die Kai-serin Helena" sieht. Es scheint aber gar kein Grund vorhanden, darin eineTrierer Scene anzunehmen; denn der Umstand, daß die Tafel „aus demSchatze der trierischen Kathedralkirche herstammen sollte," beweist dies dochnicht, und die Einzelheiten der Darstellung passen nicht im mindesten zu derangeblichen Tradition von der Helena, deren Entstehung nach unserer Aus-einandersetzung viel später fällt, als Hr, Sotzmann die Tafel setzen will,