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[1] (1844)
Entstehung
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Kaiser war der Gelehrteste von allen, in Trier dachte Niemand an denheiligen Nock, und setzt erst fing man an seinetwegen die Chronikennachzuschlagen.

Der Verfasser beruft sich weiter auf das »martirologium Vsuardimonachi, das er geschribxn haet zu dem große Karolo, kalendas Sep-tembris.« Hier steht die Geschichte vom Rock, der Helena und demAgritius allerdings in den damaligen Ausgaben, z. B. in der uns vor-liegenden oum mläitioiiibus Cöln 1ö21. kl. 8, wo sie deutlich genug alsZusatz unterschieden wird. Vgl. die kritische Ausgabe des Usuardusin den Xota 88. Inn. VIl. p. üllö.

Item, Gregor von Tours sage »das der Nock seh. in der stat Ga-lathe vnd ist dy stat von Constantinopolen gar nach taußent, hundertvnd funffzig meyle.« Die Nutzanwendung hieraus zu ziehn überläßter dem Leser.

»Item, du vindest auch das frater hcrmannus jnn seiner Cronickavnder dem Keyser Constantino schreibt, das der htzunt gemelt keyserConstantinus habe zu Rome gebauwet die Kirch Sant Johans Latra-nensts, vnd habe daselbst hinn gelagt mitt anderem heyltumb, den Hey-ligen rock vnßers lieben Herren Jesu cristi, hye auß magstu wol merckendas er zu rome kommen sey, vnd furter so man nichts vernimpt das ernoch daselbst sey, magstu wol glauben das dy heylige Keiserinncn He-lena yren son Constantinum vermoget habe yre den Heyligen rock vnn-ßers Herren Verheugen mit anderem heyltumb zu Trier zu schicken, sosye also grosse zuneygung zu trier gehabt hat.«

Gemeint ist ohne Zweifel Hermann Korner, dessen älterer Theilzwar nicht gedruckt ist, der jedoch den Minoraten Martinus abschreibt,aus welchem wir die Notiz im Anhang No. 2S gegeben haben. EnensKombination, daß Helena den Rock aus dem Lateran genommen, ist,obschon dem Sinn des Chronisten unangemessen, nach dessen Wortendie Tüniea im Lateran geblieben sein muß, doch schlau und hat damalsvollen Beifall erhalten. Scheckmann nimmt sie Bl. 15. 16 in dieGcschichtserzählung der Gesten auf, sie kommt auch in seinem gleich zuerwähnenden Religuienbuche von S. Marimin vor. Da Brower sienicht aufgenommen hat, so findet sie sich auch nicht bei den neuestenApologeten.

Enen führt noch an, es seien ,,auch noch mer stette sn teutschenLanden, dy sich des Heyligen rocks byß zu diser Zeit vermessen haben,"und kommt dann wieder auf sein erstes Argument zurück: ,,Dißerrock betzeugt sich selbs der warhafftig vnd recht rock seyn vnd wan duhyn nahe schauwen mochtest?, wurdestu bald mit mir sprechen, das erder recht rock were, vnd so man einen sulchen rock machen wolt, so weres in keinem weg zu thön, der arbeit der Materien vnd der färben hal-ber." Diese werden näher beschrieben und zum Schluß der Gegner er-mahnt: ,,Hyerumbb las Von deinem lasterlichen nachreden abe, vff