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VII.
Seine äussere. Lebensart.
Mit seiner Kleidung, seiner Kost undseinen Gcräthen hielt er den Mittelweg zwi-schen Heyden Ertremcn; und es verdient be-merkt zu werden, daß der damals allge-meine Hang zu übertriebenen Kasteyungcnnicht sein Fehler war, daß er sich stets desWeins zu seinen- Getränke bediente, wie-wohl mit vieler Mäßigung. Er übte be-ständig die Gastfreundschaft ans; wahrendder Mahlzeit wurde entweder gelesen, oderein nützliches Gespräch unterhalten; und daseinem Geiste, der von seiner Bekehrung animmer etwas demüthigcs und zartes be-hielt, die zu allen Zeiten nur Zu gangbareGewohnheit, von Abwesenden lieblos zusprechen, unausstehlich war, so ließ er anseinen Speisesaal eine Inschrift heften, desInhalts, daß wer sich so etwas zn Schul-den kommen lasse, von seiner Tafel aus-geschlossen sey. *) „Als einmal, sagt seinN 2 Biogra-
') Die Inschrift heißt wörtlich:
t^iVisguis Nietis aliensin roNere
tamsm ,
Ilsne rnensain velitsm noverit esss sibi.