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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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Neben seinen mannigfaltigen Arbeitenbeym Predigen, Besuchen und Schreiben,hatte er auch die mühsame Beschäftigung,Rechtshandel abzuthun. Denn nach derVorschrift des Apostels ( i. Cor. z.) hat-ten die Christen in Hippo die Gewohnheit,alle ihre Streitigkeiten dem Bischof zur Ent-scheidung vorzulegen, und Untersuchungendieser Art beschäftigten ihn oft einen ganzenTag. Die Meinung des Apostels kann wohlnicht gewesen sehn, daß gerade der Lehrerder Mann sey, an den alles gelangen müsse;indessen folgte Angnstin der Gewohnheitseiner Zeiten, und benutzte sie zu den bestenZwecken. Er war besonders darauf be-dacht, seine Amtsgchnlfen von Zeit zu Zeltzu einer Synode zusammen zu berufen, umsowohl die Kirchenzncht als die Lehre inbestandiger Reinheit zu erhalten. Bey Or-dinations-Verrichtungen war er sorgfältig,den Gewohnheiten der Kirche zu folgen,und die Stimmenmehrheit des Volkes zuRathe zu ziehen.

VII.