( 184 )
men hatte, der, da er selbst, als ein gebor-ner Grieche, seiner lateinischrcdenden Ge-meine nicht genug seyn könnte, ihm bey-siünde, sie durch Erklärung der heiligenSchrift nnd eine gesunde Lehre zu erbauen.Er erlaubte ihm, in seiner (des Bischofs)Gegenwart zu predigen, welches sonst in denAfrikanischen Gemeinncn nicht üblich war.Einige andere Bischöfe verläumdeten deßwe-gcn den Augustin; Valerius aber sah aufde» Nutzen der Gemeine, und ließ sie reden,wenn nur durch den Presbyter die Amtspflich-ten erfüllt würden, die er als Ausländer,nicht erfüllen zu können, vorsah. Die übri-gen Bischöfe ahmten nachher selbst diesemBeyspiele mit Nutzen nach»
II.
Augustin will das Amt nicht unvor-bereitet übernehmen.
Doch hielt sich Augustin nicht gleich fürtüchtig, dieses Amt zu verwalten, und batsich einige Muße für die Zubereitung zu dem-selben von seinem Bischöfe ans: „Ich bittedich vor allem sschreibt er ihm ^), deine
Klug-
*) Lxikola i^g.