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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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eS fehle dieser Gemeine an einem Presby-ter *), wurde Augustin auf der Stelle er-griffen , und mit grossem Geschrey zum Bi-schof geführt, daß er ihn zum Presbyterweihen sollte. Mit Thränen sträubte er sich,weil er sich nicht eutschliessen konnte, dasstille Landleben zu verlassen, und weil ihmdie Wichtigkeit einer solchen Anstellung wohlbekannt war. Ungeachtet dessen wurde ergeudthigct, die Stelle anzunehmen. Er er-zahlt dem Possidius, (der in der Folge seinLeben beschrieb) daß seine Thranen von man-chen so ausgelegt wurden, als wenn es ihngeschmerzt hatte, nicht zum Bischöfe erwähltworden zu scyn. Solche seltsame Mißdeu-tungen müssen sich gottselige Männer oft ge-fallen lassen.

Valerius, ein frommer, gottesfürchtigerBischof, freute sich, und dankte Gott mitThränen, daß Gott sein Gebeth erhöret,und das Volk einen tüchtigen Lehrer bekom-men

Eine wichtige Stelle in der damalige» Air-chenvcrfassmig. Der Bischof unternahm sel-ten etwas ohne seinen Rath und seine Ein-stimmung , und der Presbyter hatte seinenRang gleich unter ihm.