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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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Klugheit möchte bedenken, daß in dieser Welt,und hauptsächlich in nnscrn Zeiten, nichtsleichter und den Menschen gefälliger sey, alsdas Amt eines Lehrers, wenn es nachlaßia,und gegen ihre Fehler nachsichtig geführtwird, aber auch vor Gott nichts elender,trauriger und vcrdammlicher, und ans derandern Seite nichts schwerer, mühsamer undgefahrlicher, aber auch vor Gott nichts seli-ger, wenn es so verrichtet wird, wie unserHerr es will. Diese rechte Weise habe ichnoch nie erlernet, und gerade zu der Zeit,wo ich es zu lernen anfangen wollte, wurdemir, vielleicht zur Strafe meiner Sunden,die zwepte Stelle an dein Steuerruder derKirche aufgetragen, da ich überall noch keinRuder führen konnte. Du haltst michvielleicht für tüchtig, aber ich kenne michselbst am besten, seitdem mich die Erfahrungbelehrt hat; oder du willst mich fragen, wasmir denn zu diesem Amte noch fehle? Sovielist dessen, daß ich eher sagen könnte, was ichbereits schon habe, als was ich noch zu habe»wünsche. Ich darf nemlich sagen, daß ichalles nicht nur wisse, sondern fest glaube,was zu unftrm Heil gehört. Aber wie ichdieses zum Besten anderer anwenden soll,das ist die Frage. Ohne Zweifel giebt et-il,