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Wohlsevn, eine so unbeschreibliche Freudeempfinden, daß ich nicht weiß, ob ich jemals,wenn diese in mir vollendet und dauernd ge-macht wird, einer grdßern Seligkeit fähigseyn werde. Aber oft drückt mich meine Lastwieder nieder; oft sinke ich wieder in den ge-wöhnlichen Znstand zurück, und weine, undfühle mich gebunden. So beherrscht unsdie Gewohnheit! Nach ihrem Gesetz zu le-ben fühle ich genügsame Kraft, aber ich willSnicht: in jenem neuen Leben mochte ich le-ben, und kanns nicht! Das ist mein Elend !
IX.
Ohne Ihn müst' ich verzweifeln.
Und wo soll ich d e n finden, der michmit Dir versöhnt? Kann dieß ein Engelthun? oder mein Gebet? oder irgend einGottesdienst? Viele, die sich bemühten,zu Dir zurückzukehren, und nicht genug Kraftdazu in sich fühlten, versuchten dieses, undverfielen auf das vorwitzige Verlangen, Er-scheinungen zu haben : dafür wurden sie vonTraumbildern geäfft. Stolz auf ihre Weis-heit, haben sie, anstatt sich demüthig aufihre Brust zu schlagen, dieselbe erhoben,und sich dadurch Bilder, die ihrem eigenen
Herzen