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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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Meine Neugierde wird noch auf andereWeise täglich» auf die Probe gesetzt, balddadurch, daß ich nichtöbedcntende Gesprä-che, in der Absicht, um Schwache nicht zuärgern, anfangs geduldig, endlich abergern und mir Willen anhdre. Die circensi-schen Thiergefechte besuche ich nie mehr,aber wenn ich auf dem Lande von ungefähreine Jagd antreffe, so zieht sie mich oft vonden wichtigsten Gedanken ab, und reißt michan sich. Und wenn Du mich nicht alsobaldau meine Schwachheit erinnerff, oder nichtdieser oder jener äußere Umstand mich zuDir zieht, so bleibe ich stehen, und diesereitle Vorwitz macht mich stumpf. Wie oftvergesse ich mich selbst, indem ich einerEidere, die Mucken fängt, oder einer Spin-ne, die ihr Gewebe flicht, zusehe; und obich gleich darüber den Schopfer lobe, deralles so weise geordnet, so haftet doch derGedanke an Ihn am wenigsten in meinerSeele. Ein anderes ist, schnell aufstehen,ei» anderes, nicht fallen. So voll istmein Leben von Eitelkeiten und Versuchun-gen ! denn da unser Herz so viel unndthigeDinge in sich aufnimmt, so wird es dadurchoft selbst im Gebete gestdrt.

VII.