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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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goß, und wie ich noch jetzt bey demselben,wenn er sanft und zu den Worten passendgeführt wird, zwar weniger durch die Tö-ne, als durch die Gedanken bewegt werde,so kann ich mir de» großen Nutzen dieserEinrichtung nicht verheelen; und um derSchwachen willen, die durch das Vergnü-gen des Ohrö sich zur Empfindung der Gott-seligkeit erheben, mag sie bleiben. Werdeich aber selbst mehr durch den Gesang, alsdurch das, was gesungen wird, gerührt,so erkenne ich dieses als eine nicht geringeSünde. Weinet mit mir darüber, ihr, dieihr gut mit euch selber steht, denn anderemögen lachen!

V.

Das innere Licht das wahre Licht.

Noch habe ich von den Verführungender Augen zu reden. Sie lieben schöneGestalten, und glänzende, liebliche Farben.Aber diese sollten mein Gemüth nicht an sichziehen, sonder» vielmehr Der, der sie ge-macht hat. Sie umschweben mich den gan-zen Tag, und ich kann ihnen nicht, wie denTönen, entfliehen; das Licht, die Königinder Farben, schmeichelt mir, was ich auch

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