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iv.
Ueber den Kirch eng csang.
Das Vergnügen des Gehörs hieltmich harter gefangen, aber Du hast michauch von ihm entbunden. Zwar höre ichnoch gerne zu, wenn von lieblichen Stim-men Psalmen gesungen werden, doch nicht so,daß ich mich nicht losreißen konnte. Den-noch dauchc mir, ich gebe zuweilen den Tö-nen mehr Ehre, als ihnen gebührt; ichfinde mein Gemüth zärtlicher bewegt, wenndiese heiligen Worte gesungen, als wennsie blos gesagt werden. Und doch muß man auchdiesem Vergnügen des Leibes, wodurch wirso leicht weichlich werden, sich nicht so weithingeben, um den Tönen die Sachen, undden Sinnen die Vernunft zu unterwerfen;doch darin gieng ich in der Strenge zu weit,daß ich gar alles Absingen der Psalmen vonmeinen Öhren und aus der Kirche verban-nen wollte, und es scheint mir mm besser,den Vorsinger derselben, wie es Athanasiuszu Alerandria einführte, einen Mitteltonzwischen Absingen und Recitircn beobachtenzu lassen. Wenn ich mich aber der Thra-nen erinnere, die ich selbst im Anfang mei-nes Christcnrhums bepm Kircheligesang ver-goß.