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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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168
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Es ist noch eine andere Plage für jedenTag. Ich esse und trinke nach meines Lei-bes Nothdurft; aber ich finde zu viel Ver-gnügen dabey Ich streite zwar täglich ge-gen dasselbe, bezähme meinen Leib durch Fa-sten, und habe endlich von Dir gelernt,Speise und Trank nicht zum Vergnügen,sondern als Nvthwenbigkcit und als Arzneyfür den Körper zu genießen. Aber selbstder Ucbergang von Bedürfniß zur Sättigung istmir noch zu sehr Vergnügen; Begierde drängtsich ein, und verleitet mich entweder, mehrfür sie zu thun, »vas ich blos zu meinemUnterhalt thnn sollte, oder beredet mich,ich hatte für letztem noch nicht genug gethan.Ich höre Deine Stimme:Beschweret eureHerzen nicht mit Speise und Trank! Folgedeinen Begierden nicht, und wende dichvon der Wollust!" f Luk. 21, zg..)Aber niemand kann, wie ein weiserMann sagt, ( B. der Weish. 8, 21. ) mä-ßig sehn, wenn Du es ihm nichtg ieb st.

IV.