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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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zen, oder Umarmungen des Fleisches; nichtsvon diesem liebe ich, wenn ich Dich liebe;und liebe doch ein gewisses Licht, eine ge-wisse Stimme, einen gewissen Wohlgeruch,eine gewisse Umarmung, die aber nur meininnerer Mensch empfindet, einen Glanzfür meine Seele, den kein Raum umschließt,eine Melodie, die keine Zeit beendigt, einenWohlgernch, den kein Wind hinwcgnimmt,einen süssen Geruch, der niemals sättigt, eineUmarmung, die nie sich losreißt: dicß ists,was ich liebe, wenn ich meinen Gottliebe. Und was ist dieses? Ich fragte dieErde, und sie antwortete:Ich bins nicht!"Ich fragte das Meer und den Abgrund mitallen seinen Geschöpfen, und sie antworte-ten:Wir sind nicht dein Gott!" Ichfragte die Luft und den Aether, den Him-mel, die Sonne, den Mond, und den Ab-grund, und alles ruft:Wir sind nichtder Gott, den du suchst!" Ich fragte alles,was meine Sinne berührt:Sepd ihr nichtmein Gott, so sagt mir etwas von ihm!"und alles schrie:Er istö, der unsgemacht hat!" Meine Frage war meineSehnsucht, und ihre Antwort ihre Ansicht»Ich wandte mich zu mir selbst, und fragtemich:Und wer bist Du?" und antwor,L 2 tete