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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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Gnade gelangt bin, und für mich beten wenden, wenn ich ihnen die Last anzeige, diemich noch jetzt zur Erde niederdrückt. D»aber, o Herr! vollende das Werk, das Duin mir angefangen hast! Du allein weißt,was im Menschen ist: selbst unser eignerGeist weiß nicht alles, was in uns vorgeht;ich selbst weiß nicht, welchen Versuchungenich widerstehen konnte, und welchen nicht;doch genug, daß Du uns nicht über Ver-mögen versucht werden lassest!

II.

Wo finde ich Ihn?

Aber das weiß ich gewiß, daß ichDich, o mein Gott! liebe. Du selbsthast mein Herz gerührt, daß ich Dich lie-ben muß. Himmel und Erde und alle Ge-schöpfe rufen mir es unaufhörlich zu: siewürden es aber einem Tauben zurufen, wennDu nicht selbst Dich meiner erbarmet hattest.Was liebe ich, wenn ich Dich liebe? Nichtdie Gestalt eines Körpers, nicht eine ver-gängliche Zierde, nicht den Glanz des Lich-tes, nicht den süssen Wohllaut des Gesangs,oder den Geruch von Blumen und Gewür-zen,