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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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sie wohl wußten, welch einen zvrnmüthigenMann sie hatte, verwunderten, nie eineKlage über ihn von ihr zu hören, sagte sieihnen, wie sie es mir ihm machte, und al-le, die ihr folgten, dankten ihr dafür. Auchihrer Schwieger, die anfgngö durch die Ver-laumdungen einiger Mägde gegen sie einge-nommen war, begegnete sie mit solchem Ge-horsam, Geduld und Sanstmuth, daß jeneendlich selbst Key ihrem Sohn die Verläum-derinnen verklagte, die den Hausfrieden stör-ten, und ihn auffoderte, sie abzustrafen,wodurch alle übrigen, die ahnliches im Sin-ne hatten, abgeschreckt wurden, und die schön-ste Eintracht von nun an bestandig herrschte^

Sie hatte ein besonderes Geschick, ent-standene Feindschaften wieder beyzulegen;nie hinterbrachte sie der einen Partey, wasdie andere böses von ihr gesagt hatte, son-dern blos das, was zum Frieden diente»Ich würde dieß nicht erzählen, wenn ichnicht selbst so viele traurige Erfahrungen hat-te, wie unauslöschlich das Hinterbringen ge-hässiger Reden des Gegners manche anfangsleichte Feindschaft macht, besonders, wennman noch Zusätze von seinem eignen dazu thut.

End-