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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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vor der ganzen Gemeine ablegen, und dießgeschah auch unter dem Zujauchzen einergroßen Menge Volkes,

II.

,,Bald! bald! nur noch ein wenig!"

Wahrend Simplicianmir dieses erzahlte,brannte das Herz in mir , den Victorin nach-zuahmen, besonders, da w-weiter sagte: Alsder Kaiser Julia» ein Gesetz gab, daß künf-tig kein Christ Beredsamkeit oder Wissenschaf-ten öffentlich sollte lehren dürfen , habe Vic-torin gehorcht, und sogleich lieber seineSchule, als Gottes Wort verlassen. Daschien er mir, weniger stark als glücklich,eine Gelegenheit gefunden zu haben. Dir,o Gott! ganz ungestört dienen zu können. MitSeufzen fühlte ich hier die Lande, welche diesinnliche Begierde meinem freyen Willen ange-legt harre, und die der neue Wille oder die Lustnach Gott, die in mir erst ansieng, nochnicht durchzubrechen vermochte. Der irdi-sche und geistige Wille strikten sich in mir,und zerrissen mein armes Herz. Nun ver-stand ich, was Paulus (Rom. 7.) vomStreit des Fleisches und Geistes sagt, ans

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