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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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be es nicht, bis ich dich in einer Kirche derChristen sehe." Jener sagte lächelnd:Ma-chen denn die Tempel einen zum Christen?"und wiederholte das Vorige, Simpliclan sei-ne Antwort, und wurde abermal verlacht.Victorin fnrchrete nemlich seine Freunde,welche alle Götzendiener waren, sich zu Fein-den zu inachen. Durch Lesen und Nachden-ken aber wurde er je länger je fester, erfieng an, jene stolzen Gönner je länger jeweniger. hingegen vielmehr das zu furchten,er mochte einst von Christo vor dem Weilge-richte verläugnet werden; nnvermuthet sagteer zu Simplician:Komm, laß uns ineine Kirche gehen, ich will ein Christ wer-den!" Tuest geschah: er wurde unterrich-tet, bald auch getauft; Rom erstaunte, unddie Kirche freute sich Seine vorigen Freundetobten, aber ihr Zorn war ohnmächtig, dennseine Hoffnung stand auf Gott. Als der Tagkam, wo er an einem öffentlichen Orte vorden Ohren aller Glaubigen das B.kenntnjßseines Glaubens nach einer gewissen Formelthun sollte, sollen ein-ge Priester dem Victo-rin erlaubt haben, es nur in Geheim thunzu dürfen, w lches man elwa schüchternenPersonen zu gestatten pflegte; er aber schluges aus, und wollte es nirgend anders, als

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