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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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105
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( Iv5 )

sich durch einen gewissen Mann, der vohhoher Einbildung strotzte, einige in das La-teinische übersetzte Bücher der Platoniker indie Hände fnllen, und da las ich, zwarnicht mit den gleichen Worten, sondernbloß dem Sinne nach, die mit vielen Grün-den unterstützte Wahrheit:Im Anfangwar das Wort, und das Wort war beyGott, und Gott war das Wort. AlleDinge sind durch Dasselbige gemacht, undohne Dasselbige ist nichts gemacht. Wasdurch Dasselbige gemacht ist, ist Leben. DasLeben war das Licht der Menschen, es leuch-tete in der Finsterniß, und die Finstermßhat es nicht begriffen." (Joh. r.) Diemenschliche Seele, obgleich sie zeuget vomLicht, ist nicht das Licht selbst, sondern al-leinjenes wahre Licht erleuchtet jeden Men-schen, der in die Welt kommt. Aber dieWelt erkennt dieses nicht. Die es aberausnehmen, die macht es zu Gottes Kin-dern."- Ich las ferncrs in diesen Bü-chern :Das Wort ist nicht ans einem Men-schen oder auf menschliche Weise, sondernans Gott geboren." Aber das las ich nichtdarin: Das Wort ward Fleisch,und wohnete unlcr uns." Daß von allerEwigkeit her und über alle Zeiten hinaus un-ser?