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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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103
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III.

Die Geburtsschmerzen seines Herzenszur Wahrheit.

Aber noch lange nicht war jene großeFrage vom Ursprung des Uebels bey mirbeantwortet, und ich sah ihr gar kein Endeab. Immer gewisser wurde ich zwar vonder Unveranderllchkeit Gottes, seiner Vor-sorge für die Menschen, seinem künftigenGericht, der Wahrhaftigkeit der OffenbarungJesu Christi und der heiligen Schrift; dieHauptfrage aber blieb unentschieden: woherdas Uebel käme. Es waren die Geburts-schmerzen meines Herzens zur Wahrheit.Dein Auge, o Gott! war nahe bey mir,ohne daß ichs wußte, und mein zerknirsch-tes Herz ein Flehen nach Deiner Erharmung.Nur Du wußtest, welche Quaalen ich litte,und kein Sterblicher. Vor Dir war allmein Sehnen, aber das Licht meiner Seelesah ich nicht: es war i n mir, ich suchte esaußer mir, in körperlichen Dingen, undfand nirgends Ruhe. Mein Geist ist grö-ßer als diese, aber er unterwarf sich ihnen,und sie tyrannisirten über mich, sie umga-ben mich so von allen Seiten, daß mir dieRückkehr von ihnen unmöglich wurde; jg

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