( lo! )
II.
Thorheit und Unsinn der Wahrsager-kunst.
Langst hatte ich auch den thorichten undbetrügerischen Wahrsagerencn der Srerudeu-ter den Abschied gegeben» Mein Starrsinnbrach endlich, womit ich dem Vendicia-nns, einem scharfsinnigen Greise, undmeinem Freunde Nebridins, einemJüngling von außerordentlichen Fähigkeiten,lang widersprochen hatte, da jener mir Zu-versicht, dieser aber noch halb zweifelnd be-hauptete, daß an der ganzen Wahrsager-kunst nicht das Mindeste sey, und blos durchZufall von einer Menge Weissagungen bis-weilen diese oder jene in Erfüllung gierigen,ohne Schuld oder Wissen derer, die wahr-sagten. Denn endlich führtest Du mir ei-nen Freund zu, welcher die Mathematikzwar nicht ans dem Grunde verstand, aber" mfig zu den Wahrsagern gicng. Dieser,Aamens Firminus, kam einst zu mir,nn mich in einer wichtigen Angelegenheit zufragen, was ich von den Constellationen hiel-te. Durch den Nebridius schon etwas wan-kend gemacht, gab ich ihm keine bestimmteAntwort, und gestand, daß ich beynahe
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