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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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Wesen kannte, noch die Wege, die zn Ditführen.

Da ich also die Notbwendigkeit einergöttlichen Anleitung, nm zur Wahrheit zugelangen, einsah, so schloß ich weiter fort,daß Du niemals der heiligen Schrift ein soallverdreitetes Ansehen fast über die ganze Er-de verschafft haben würdest, wenn es mchtDein Wille wäre, daß wir durch sie a n-D i chglauben, in ihr Dich suchen sollten. Wasmir vorher ungereimt an ihr geschienen hat-te, zahlte ich nunmehr, da ich vieles vondemselben auf eine sehr wahrscheinliche Weiseerläutern hörte, zu ihren hohen Geheimnis-sen, und fand darum ihr Ansehen desto er-habener und glaubwürdiger, weil sie für alleLeser taugt, dem Tiefsinnigen unerschöpflicheGeheimnisse darbietet, mit dem Schwachemin der offensten, einfachsten Sprache redet,und jeden, der nicht leichtsinnigen Herzensist, dnrch die strengste Aufmerksamkeit ansich fesselt, um alle in ihren liebreichenSchooß aufzunehmen, wenn gleich durch ih-re engen Thore nur wenige zu Gott komme»;doch gelingt dicß gewiß niedrem, als wen» ihrAnsehen weniger göttlich erhaben, und ihre Her?ablassung zum großen Haufen geringer wäre.

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