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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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mein Herz , daß ich unzählige Dinge glaube,die nie erwiesen werden können, daß alleödaö, was ich in der Geschichte und Erdebe-schreibung entfernter Lander las und glaubte,ja selbst meine Geburt von ineinen Aeltern,die ich auch nur auf das Zeugniß andererglaube, von diescr>Arr fty, und daß endlichohne Glauben in der menschlichen Gesellschaftgar nichts gethan werden könne.

Ich schloß daher, daß diejenigen nichtzu taveln seyen, die der heiligen Schrift,welcher Gott fast unter allen Volkern sovielAnsehen verschafft habe, Glauben zustellten,und daß der Einwurf:Woher weißt dudenn, daß die Bücher durch den Geist desAllerwahrhaftigsten dem menschlichen Ge-schlcchre mitgerhcilt worden?" eben so we-nig uns vom Glauben an dieselben abhaltenmuffe, als die Streitsucht der allerzänrisch-stcn Philosopben und ihre allcrschlaucstcn Ein-würfe mich je dahin hatten bringen können,den Gedanken aufzugeben, daß Du, o Gort,obgleich ich Dich noch nicht kannte, seyest,und w a s Du seyest, und daß Du die mensch-lichen Angelegenheiten regierest. Oft glaubteich dicß stärker, oft schwankender; aber im-mer glaubte ich es, auch da ich weder Dein

Wesen