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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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ne unvergängliche Wahrheit geschärft werdenkönnen. Wie aber der, der einmal unterden Händen eines schlechten Arztes gelittenhat, auch dem guten nicht mehr traut, sowollte sich auch meine Seele nicht so leichtheilen lassen durch das Mittel des Glaubens,das Du aller Welt zur Heilung kranker See-len vorgelegt hast»

Nichts desto weniger fleug ich von dieftrJeit an, der christlichen Lehre den Vorzug zugeben, weil sie die Pflicht des Glaubens sol-cher Dinge, die nicht haarklein bewiesen wer-den können, mit weit mehr BescheidenheitUnd Nüchternheit sodert, als die der Mani-chäer, die durch übertriebene Versprechungenklarer und erweisbarer Wahrheiten der Leicht-gläubigkeit der Schwachen zu spotten schien,und doch auf der andern Seite blinden Glau-ben an die unsinnigsten und abgeschmackte-sten Mährchen fodcrte. Du lehrtest, o Herr,

mein

*) In einem andern Buche sagt er! Baldhabe ich verzweifelt, die Wahrheit jemalszu finden, bald wieder gehofft, ein so scharf-sichtiges Wesen, als der menschliche Geistist, müsse sie doch wohl, durch göttliches An-sehen geleitet, entdecken können."