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je mehr ich mich schämte, so lange von Ver-führern mit Verheißung der Wahrheit hin-tergangen worden zu scyn, ja in meiner kin-dischen Unbesonnenheit selbst so viel Unwah-res als Wahrheit behauptet zu haben. Blindhatte ich gegen den katholischen Glauben ge-stritten ; denn er lehrte nicht das mindestevon dem, waö ich nach meiner falschen Vor-stellung ihm bevmaß. Ich würde beschämtnun freute mich doch innigst. Deine einzigeKirche, worin mir als Kind schon der Na-me Christus vertraut ward, besser zu fin-den, als ich vennntbet hatte. Auch dieheilige Schrift des alten Testaments wurdenur durch die Erklärungen des Ambrosius,der stets auf den Geist jeder Stelle gieng,immer verständlicher ; und ob letztere mirgleich noch nicht als imwidersprechlich wahrvorkamen, so hakten sie doch nicht das min-deste anstößige für mich. Ich hütete michsehr vor allzusrüber Entscheidung, aus Furcht,in einen neuen Abgrund zu fallen; diese Zwei-felsuchr aber plagte mich nur um so mehr.Ich wollte auch dessen, was nicht in dieSinne fällt, durchaus so gewiß ssyn, alsdaß sieben und drey — zehn ausmachen,Durch Glauben hätte ich geheilt, und dasAug meiner Seele durch den Blick auf Dei«
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