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und Giengen, ohne ihn gesprochen zn haben,wieder weg. Er las immer leise, w il sei-ne Stimme bald heiser wurde. Lange konn-te ich also nicht dazu kommen, ihm die in-nere Unruhe meines Herzens zu offenbaren;denn dazu erfoderte es eine ruhige Stunde,und nie traf ich ihn unbeschaftiget an. Al-le Sonntage horte ich ihn predigen, und im-mer mehr wurde ich überzeugt, daß unterall den Zweifeln, welche mein? Verführergegen die heilige Schrift vorgebracht hatten,nicht einer wäre, der nicht gehoben werdenkonnte. Besonders, da ich erfuhr, daßdie Lehre vom Ebenbild Gottes im Menschenvon den Christen nicht von einer körperli-chen Aehnlichkcit verstanden, oder Gott einKbrper zugeschrieben wurde, fühlte ich in-nere Zufriedenheit, so viele Jahre nicht ge-gen den christlichen Glanben, sondern bloßgegen eine solche sinnliche Vorstellung davongestritten zu haben; denn so frech war ichvorher gewesen, daß ich das als eine An-klage gegen ihn behauptete, was ich vorersthatte durch Untersuchung lernen sollen.
Um so peinlicher nagte es in meinemI nwendigen, was ich doch endlich als ge-wiß würde glauben und behalten können,
je