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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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nen Manichäer, denen ich damit entgehensollte; mir wußten aber alle noch nicht, daßbereits der Statthalter Symmachus,dem ich bey einer öffentlichen Prüfung ge-fallen hatte, mich bestimmt hätte, dahinabzugehen.

So kam ich nach Mailand und zu Dci-siem Diener, dem Bischof Ambrosius,dem Du mich, o Goit, ohne mein Wis-sen zuführtest, auf daß ich mit meinem Wis-sen durch ihn zu Dir geführt würde. Va-terlich empfing mich dieser Mann Gottes,und freute sich meiner Ankunft. Ich gewannihn bald lieb, zwar nicht als einen Lehrerder Wahrheit, denn diese in Deiner Kirchezu finden, hatte ich alle Hoffnung aufgege-ben, sondern als einen Mann, der sich gü-tig gegen mich erwies. Fleißig wohnte ichseine» öffentlichen Reden an das Volk bey ,freylich nicht in der rechten Absicht, sondernum die Starke seiner Beredsamkeit zu prü-fen, ob sie mit seinem Rufe übereinstimme.Um die Sachen, die er vortrug, beküm-merte ich mich gar nicht. Sein Vortragwar gelehrter als der des Fanstus, aberweniger anmnthig und schmelzend. Dochnäherte ich mich meiner Rettung allmählig,

und