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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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und ohne daß ichs merkte. Denn da !chnicht satt werden konnte, ihn zn hören, aberbloß seine Worte zu hören, schlichen sichnach und nach mit ihnen auch die Sa-chen in meine Seele, so gleichgültig siemir anfangs gewesen waren.

Zuerst sah ich ein, daß sich auch fürden christlichen Glauben noch etwas sagenlasse, und daß es nicht Unverschämtheit scy,ihn zu behaupten, wie ich sonst geglaubthatte; besonders, da ich von Zeit zn Zeiteine dunkle Stelle der Schrift nach der an-dern aufklären hörte, an der ich irre gegan-gen war, weil ich sie buchstäblich zu verste-hen pflegte. Nachdem ich ihn die meistenBücher derselben erklären gehört hatte ,merkte ich endlich hie Thorhcit meines Vor-urtheils, als lasse sich den Feinden undSpöttern des alten Testaments durchausnicht widerstehen. Doch bloß darum, weildie christliche Lehre auch geschickte Vsrthei-diger hätte, wollte ich sie noch nicht anneh-men, so wenig, als meine vorige Partei)verlassen, indem mir die Wage noch gleichzu stehen schien. Die christliche Lehre kammir bloß als noch nicht besiegt, aber noch lan-ge nicht als Siegerinn vor. Jndeß wandte ich

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