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mclte mir zuerst einige zum Privatunter-richt in meinem Hause, durch welche ich be-kannt zu werden besste. Allein bald erfuhr ich,zwar nicht die Unfugeu der Studierendenzu Karthago, aber etwas, das ich selbst dortnicht habe leiden müssen. Man sagte mirnämlich daß viele Jünglinge sich unter einan-der zu verabreden pflegten, sich, wenn sieeine Zeitlang irgend einen Lehrer angehörthatten , plötzlich, um ihm den Lohn zuentziehen, von ihm weg zu einem andern zubegeben. Nun haßte ich sie, aber nicht so-wohl darum, weil sie andern, sondern weilsie mir dadurch schadeten. Ich haßte sie,doch nicht ganz, und liebte sie, in der Hoff-nung , sie würden sich bessern und demschandlichen Gelde die Gelehrsamkeit, diesie bey mir lernen konnten, dieser aber amEnde Gott, Wahrheit und Tugend vorzie-hen. Doch war es mir immer mehr darangelegen, daß sie nicht böse würden um mei-netwillen , als vielmehr gut um Deinetwillen,
Da alsbald darauf die Stadt Mai-land den Statthalter von Rom bat, einenLehrer der Redekunst auf ihre Kosten zu schi-cken, so bewarb ich mich darum, durchdie Vermittclung eben der Jrrthumstrunkes
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