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ich ließ mich nicht gern statt der Antwortfragen: ,,Warum also irrt Gott? " Sostritt ich mehr dafür, daß Dein unveränder-liches Wesen irre, als daß ich gestand,meine veränderliche Seele scy geflissent-l i ch vom rechten Wege gewichen. — Ichwar ohngefähr sechs - bis sieben und zwan-zig Jahre alt, als ich über jene Gegen-stände schrieb. Wie sehnte sich dabcymein Herz, die innere Melodie der Wahr-heit zu hören und sich über die Summe desBräutigams zu freuen; aber ich horte sienicht! Das Geräusch des Jrrthums schwirr-te um meine Ohren, und die Last meinesStolzes zog mich in den Abgrund,
V.
Was nützt alles Wissen ohne die Liebe?
Schon im zwanzigsten Jahre warenmir einige Schuften des Aristoteles in dieHände gefallen. Als mir mein karlhsgmen- U
sischcr Lehrer in der Redekunst den Titel:zehn Kategorien, mit schwülstigem Lobenannte, da schnappte ich darnach wie nachetwas Göttlichem und Herrlichein. Ich laSsie allein und verstand sie. Aber sie wur-den mir schädlich, da ich das einfache, un-
verän-