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veränderliche Wesen der Gottheit mir nachdenselben begreiflich machen wollte. Undso wolltest Dn es, daß die Erde mir Dor-nen und Disteln trage, und ich mit vielerMuhe und Arbeit zu meinem Arode gelan-ge. — Was nützte es mir, daß ich alleWucher von dcn freyen Künsten durchlasund ohne fremde Hilfe verstand! ich, dernoch ein Sklave schandlicher Begierdenwar! Ich freuete mich darüber, und ach-tete nicht, woher das käme, was wahr undgewiß darin wäre! Ich hatte dem Lichteden Rücken zugewandt: daher wurde meinAngesicht auch von den erleuchteten Dingen,die es vor sich sah, nicht erleuchtet. Rede-kunst, Zahlen- und Meßkunde, Musik,daö alles hatte ich in kurzer Zeit und ohneMühe erlernt; aber da ich vergaß. daßmein Verstand und Scharfsinn Deine Ge-schenke waren, und ich sie Dir nicht opferte,gereichten mir alle diese Kenntnisse mehr zumSchaden als zum Nutzen» Was nützte mireine gute Sache, da ich sie nicht gut ge-brauchte ? Thörichte Grillen wurden dar-unter gemischt, z. B. daß Gott ein uner-meßlich glänzender Korper, und ich ein Stückdesselben sey u. dgl. Uebermäßige Verkehrt-heit ! Aber so war ich! Ich erröthe nicht,
mein