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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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herum ach! sogar verborgen von Dirgeleitet! Ich bekenne es frey, daß ich ihnmehr um derentwillen liebte, die ihn lob-ten, als eigentlich um deswillen, warumer gelobt wurde. Hatten sie ihn getadelt,so wäre er mir gleichgültig geblieben. Siehdarin die Schwache der Seele, die nochnicht an einer festen Wahrheit hangt.

Es war mir sehr angelegen, daß mei-ne Gelehrsamkeit und Beredsamkeit diesemManne zu Ohren käme. Hätte er sie ge-lobt > so wäre mein Eifer noch eifriger, hät-te er sie getadelt, mein krankes Herz aufsempfindlichste verwundet worden. Und dochwar das Buch, das ich an ihn geschrieben,so der Lieblingsgedanke meiner Seele, daßich, hätte cS auch niemand gelobt, mir dochin diesem Gedankenkreise innigst gefiel«

Hierauf gieng ich weiter, die Naturder Seele zu untersuchen; aber die falschenBegriffe, die ich von geistigen Dingen hat-te, verdeckten mir die Wahrheit« Siesprang mir in die Augen, aber mein tau-melndes Gcmüth wandte sich von den un-kdrperlichen zu den körperlichen Gestalten,Zarben, und der Pracht, die in die AugenD 2 fällt.