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bens, während ich der Lehrer und Gefahrtesolcher war, die Eitelkeit liebten und Lägesuchten.
Damals unterhielt ich auch eine Freun-din», mit welcher ich zwar nicht ehelich ver-bunden war, sondern welche sich dloß meinewilde Begierde ausgesucht halte; aber dochnur Eine, der ich Treue hielt, und von wel-,cher ich lernen konnte, welch großer Unter-schied zwischen den Banden ehelicher Liebe undden Fesseln geiler Wollust sey.
Auch erinnere ich mich, da ich einst aufdem Theater einen Wettstreit mir Gedichteneingehen wollte, eines Wahrsagers, der michfragte, wie viel Geld ich ihm geben wollte,damit er mir zu einem gewissen Sieg ver-hülfe. Ich verabscheute seine schandlichenVeschwdrungen und antwortete ihm: „ Ichwürde nicht eine Fliege dafür tobten lassen,wenn auch seine Krone von unvergänglichemGolde wäre." Er pflege nämlich bcy seinenJaubercyen solche Tyiere zu tobten, undschien mir bey dieser Einladung die Hülfeder bdsen Geister versprechen zu wollen. Aberdieses Böse verschmähte ich nicht aus Liebezu Dir, o Gott meines Herzens; — denn
Dich