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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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de werden, was ich jetzt sey, sogleich ant-wortete:Nein! man hat mir nicht ge-sagt, wo er ist, bist auch du; sondern: wodu bist, ist auch er!" Gar wohl erinnereich mich, und habe es oft gesagt, daß ichdurch diese Antwort meiner Mutter, die soschnell die rechte Deutung traf, obgleich dasWort so leicht mißdeutet werden konnte,und ich es selbst, bls sie Mir's sagte, miß-verstand, mehr gerührt worden bin, alsdurch den Traum selbst, wodurch dieser gu-ten Frau, zum Tröste in ihrem gegenwarti-gen Kammer, ihre künftige Freude so langevorausgesagt wurde. Denn noch vergien-geN fast nenN Jahre, wahrend welcher ichmich in diesen lichtlosen Pfützen des Jrr-thums, aus denen ich mich oft zu erhebenversuchte, aber immer harter anstieß, her-umwalzte. Sie aber, die keusche, frommeWirtwe, eine Wittwe nach Deinem Sinn,zwar freudiger in Hoffnung, doch nicht min-der unverdrossen in ThraneN und Gebethen,fuhr taglich fort, mich vor Gott zu bekla-gen. Ihr Gebeth drang vor Dein Ange-sicht, obgleich Du mich zur Zeit noch mei-nem Verderben überließest.

C 2 Noch