Druckschrift 
Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

( 33 )

Mtheilt, sondern nach dem richtigsten Gesetzedes allmächtigen Gottes, und die nicht ab-wechselnd und wandelbar ist, obgleich sie nachverschiedenen Zeiten verschiedene Gesetze gibt,und oft im alten Bunde erlaubte, was sieim neuen verbietet Darum verlachte ichDeine heiligen Knechte und Propheten, dienicht allein die Gegenwart so verlebten, wiees Gott befahl, sondern auch die Zukunft,wie Gott sie ihnen offenbarte, vorhersagten.

Nach und nach fiel ich (durch Verfüh-rung der Mauichäer) in solche Thorheiren,daß ich glaubte, ein Feigenbaum weine,wenn er gepflückt werde, und vergieße Thra-Nen von Milch; Theile der Gottheit seufzeein Gerechter im brünstigen Gebethe von sich,und der Mensch habe mehr Barmherzigkeitfür die Früchte der Erde zu tragen, als fürdie Menschen, für welche sie gewachsen sind»(Rdm. I, 21, 22.)

V.

Gott tröstet seine weinende Mutteemit der Hoffnung seiner Bekehrung,

Doch Du hast Deine Hand vom Him»Mel nach mir ausgestreckt und meine SeeleC 6ns