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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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nicht durch dcn Geist, den Du mir zumVorzug vor den Thier?» gegeben hast, son-dcrn durch Sinnlichkeit suchte, nährend Duinnerlicher bist, als mein Innerstes, undhöher, als mein Höchstes!

Eben damals traf ich auf jene freche,thörichre Dirne, die, nach Salamons Räth-scl, auf dem Markte sitzt, und spricht:Esset und trinket mit mir! gchcimgcnossenesBrod schmeckt wohl, und verstohlene Wassersind süß!" Sie verführte mich, weil sie anmir einen fand, der außer sich in dem Angeseines Fleisches wohnte, und die Nahrungwiederkante, die er durch dasselbe verschlun-gen hatte.

So wich ich ab von der Wahrheit, imdem es mir schien, als wandelte ich zu ihr,weil ich nicht wußte, daß das Böse nichtsanderes wäre, als Abweichung vom GutemWas sollte ich erblicken, ich, dessen Blickmir den Augen nur auf Körper, mit demGeiste nur auf Einbildungen gieng. Ichwußte nicht, daß Gott ein Geist wäre, undwas das in uns wäre, worin wir Gott glei-chen. Ich kannte die wahre innere Gerech-tigkeit nicht, die nicht nach Gewohnheiten

urtheilt.