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ihrem Munde tönte der Name Christi undseines tröstenden Stellvertreters, des heiligenGeistes. Wer es waren nur Töne, undihr Herz war leer von Wahrheit. Irrthumentquoll ihnen, nicht allein über dich, o Herr lsondern auch über Deine Geschöpfe. O Wahr-heit ! Wahrheit! wie seufzte meine Seele inihrem Innersten nach Dir, da ich DeinenNamen so oft und viel von ihnen nennenhörte, und in ihren unzähligen Büchern allent-halben fand! Aber sie führten mich nur znDeinen Geschöpfen, zu Sonne und Mond,nie zn Dir selbst, obgleich Deine geistigenWerke vor den körperlichen bey weitem denVorzug haben, so herrlich auch diese sind.Doch ich wollte auch jene geistigen nicht,sondern Dich selbst, o Wahrheit! Dich,in welcher keine Veränderung, kein Wechseldes Lichtes und der Finsterniß ist; ich dür-stete und hungerte nach Dir, und erhieltbloß glanzende Phantome (Blendwerke) znmeiner Nahrung. Ich genoß sie, weil ichDich zu genießen glaubte, aber mit Unlust,weil ich keinen Geschmack von Dir darin fand;sie sattigten mich nicht, sie erschöpften michbloß. Wie weit war ich von Dir entfernt,und wie mästete ich mich, fern von DeinemHause, mit leeren Treben,, da ich Dich'
nicht