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heit, ihr physisch-moralisches Leben hängt. Denn imKörperlichen soll das Geistige sich entwickeln, im engenRäume soll das Ewige wohnen, und bei der ZeitenStundenglas soll Hohes und Herrliches geboren wer-den in der Fülle der Unendlichkeit. Aus den Mühenund Sorgen des Niedern Erdenlebens soll Göttlichessich erheben zum wahren Seyn, zum höheren Wirkenund Schaffen.
Nicht umsonst bietet die unerschöpfliche Natur unstodtes Gold und Silber zu den Reichthümern, die sieim großen Gebiete des organischen Lebens zu tausend-fältigen Genüssen und Freuden vor unsern Augen er-zeugt. Im Gelde soll die Kunst ihren Anker finden;Arbeit und Wissen sollen die Menschheit führen; dasInnewerden der Kraft soll das Leben begründen; dasDenken soll das Daseyn entfalten, und Wahrheitund Liebe sollen das All umschließen.
Auf Treu und Glauben nur kann die Wohl-fahrt baun; auf dem Grund und Boden der Redlich-^ keit steht der Tempel des Glücks. Das fühlt derMensch, wenn er es auch nicht sieht. Man gebe ihmGelegenheit, seine Meinung auszuprägen, und durchdie ächte Herzensmünze die falsche des Betrugs außerKurs zu setzen. Kann und muß der Bürger sich offenaussprechen und frei, so wird er das Rechte loben.Er glaubt an das, was er rühmt; denn Jedem ist indie Brust geschrieben, was gut sey und achtenswerth.Kein Mensch verwirft diese heilige Schrift, denn mo-ralisch kann keiner sich selbst vernichten. An der Bür-gerfreiheit rankt die Pietät des Volkes sich innig undtreu empor, und ein frommes Volk weiß nichts vonEvolutionen. „Wer frei darf denken, denket wohl."
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