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Die Abgabenkunde
Entstehung
Seite
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Handel mag es bei Hirtenvölkern, bei Nomaden,schon früher gegeben haben; — doch Kaufleutc gin,gen nur aus Staaten, aus Städten und begrenztenLandern hervor. Die A r b e i t s t h e i l u n g und derHandel mehrten sich wechselsweise; der Verkehr hobden Verkehr; der Rcitz der Neuheit und der Habgierspornte die Thätigkeit, und als Gold und Silberhinzukamen, da gab es eine Handelswclt.

Gold und Silber wurden ansanglich als Waarenzu Markt gebracht *), doch bald mußten die Tausch-waarcn, welche man zu K au f m i tt c l n erkoren hatte,(Vieh, Leder, unedle Metalle w.), dem Gelde wei-chen. Jetzt hatte der Verkehr die Grundzüge ange-nommen, die er noch heute auf allen Märkten, in allemHandel der Völker zeigt. Nur mehr ausgebildet, vcr.bildet noch mehr, zeigt sich uns der Handel, wiedas neunzehnte Jahrhundert ihn mit sich gcbracbt.Gesetze, wie sie je nach dem Interesse und nach denAuslebten der Machthaber gegeben wurden, beschränktenvon Anbeginn seine Freiheit, und der Zwang gab ihmRichtung und Grenzen. —

Ihr Vrod im Schweiße ihres Angesichts zu essen,dazu werden nur die Armen, die weniger Bemitteltengeboren, unter den Vermöglichcrcn ist gewöhnlich nurder Rcitz zur Vergrößerung ihres Vermögens, derTrieb und das Treiben nach Rcichthum, die Ursacheihres Fleißes. Verständige sehen ein, daß der Menschzur Beschäftigung geboren sey, daß er arbeiten muß,

Prophet Ezechiel, Cap. 27, Vers 12—22.