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Die Abgabenkunde
Entstehung
Seite
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die Lüsternheit und U n genü g sa mkei t;— das fühltund glaubt der Erdenbürger, denn er kämpft mit demHeer der Leidenschaften und der Nebel, die ihn voninnen und außen bestürmen. Seine Ruhe und seinGlück ließ er im Paradiese, wo er, seinem Wahnenach, Herr war und scyn möchte.

Aber im Schweiße seines Angesichts soll er seinVrod essen. Er fühlt sich hinausgestoßen in die Müh-seligkeiten des Lebens durch eine mächtige unsichtbareGewalt, in welcher er nun den Herrn der Welt vck-chrt, den ewigen Herrscher,, durch dessen Macht undGnade er, wo nicht zeitlich, doch ewig glückselig zuwerden hofft. Er glaubt so gern an einen Himmel, anein Eden jenseits des Raumes, wo kc>n Weinen sei),kein Schmerz und keine Plage.

Alles hat seine Zeit. In dieser ist Jedem seinZiel gesteckt. Seine Leiden und Freuden. wie dasEnde seines Dascyns, legt der Fromme, der Religiöse,in Gottes Hand. Alles dankt er der Vorsehung,die er anbetet.

So übt der Glauben eine heilige Macht — aberdurch den Glauben ist es noch nicht besser gewordenhienieden. Der Glaube selbst, je nach den Formenund Gestaltungen, unter denen die Menschen ihn auf-nahmen und ihn ihren Mitmenschen aufdringenwollten, hat des- Jammers und der Roth so viel er-zeugt, daß man irre werden könnte an ihm selbst undseiner Göttlichkeit, hatte nicht die Freiheit, seinehimmlische Schwester, sich eingefunden.