auf Hügeln und an Berg flächen mehr Pflan-zen l? ehe nun d stehen können, als auf ihrerBasis. Sind solche Flachen mit Gras bewachsen,so bedarf es doch wohl noch keiner besondern Schärfederjenigen Urthcilskraft, die man das Augenmaß nennt,um einzusehen, daß auf der Basis dieser ansteigendenFlächen durchaus nicht Raum genug für all' diese Pflan-zen wäre, die wir auf der schiefen Ebene, oder auchauf den wellenförmigen Erhöhungen erblicken. Dießwäre etwa ein ontologischer Beweis, ein Beweis ausdem umgekehrten Satz, der zum Satz des Widerspruchswird In Waldungen von Nadelhölzern kann mansich auch überzeugen, daß die auslaufenden Wur-zeln sich nach der Fläche des Bodens, und also noth-wendig auch nach ihrer Neigung richten müssen.
Wäre dem aber auch nicht also, dann wäre dochvom Gegcntheil fürs erste zu beweisen, daß Bäumesch ichten w eise, Wurzeln unmittelbar und wagerechtauf Wurzeln wachsen könnten; denn daß z. B- Eichenoder Weizenhalme nicht als Halme und Baum-! st ä mme in die Erde hinab stehen, das ist dochbegreiflich. Eine verkehrte Vorstellung bleibt abcreineverkehrte Vorstellung, auch wenn man sie durch Zeich'nungen versinnlicht (wie z. B- im Märzheft der land-wirthschaftlichen Zeitung vom Jahr istiz. Nro. 12.S. 118)
Bei denjenigen Gräsern, die wir als Halmfrüchtekultivircn, mag der dünnere Stand derselben an Ab-hängen, wie er sich öfters zeigt, zu einem widerspre-chenden Urtheil verleiten. Man hüte sich aber, das-jenige, was beim Anbau von Cerealien auf Rechnung