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Die Abgabenkunde
Entstehung
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an die Unverletzlichkeit des Eigenthums, das Vertrauenauf seine Vermöglichkeit tauscht, der hat sich selbst einUnrecht angcthan, dessen nachthcilige Einwirkungen aufseinen eigenen Wohlstand nicht ausbleiben werden.Die Geschichte zeigt uns eine furchtbare Reihe vonFolgen, wodurch die verletzte Staatsnalur sich gerächt,und ihre Gebote kund gethan hat. Soll die Beleidigtenicht immerfort unschuldige Generationen heimsuchen,so mögen diejenigen, welche zur Auslegung und An-wendung jener Gebote berufen sind, stets klarer einzu-sehen streben, was hier die Vorschrift der Natur unddie ewige Bestimmung sey. Keiner Orakel bedarf es,um die Menschheit zu begreifen; nicht der eiskaltenSchrecken einer Staats-Inquisition, um die öffentlicheOrdnung zu erhalten. Einfach und schlicht ist die Re-gel: sey offen und wahr, auf daß man dir traue, undhalte Wort, denn im Glauben ruht die Liebe. Besser-machen bringt Besserwcrden; und die Gewalt guterBeispiele vermag die Bahn zu brechen, auf welcher dieMacht des Selbstvertrauens mit ihrem edlen Gefolgezurückkehren kann. Wo aber herzlos das Heer derReichen, denen eine falsche Politik das Gold der Weltin die Hände gespielt, auf eine zahllose Menge herab-sieht, die nimmermehr ihres kargen Tagclohns kannfroh werden, wo das eifrigste Streben der Verarmten,auch der erschöpfendste Fleiß auf keinen grünen Zweigmehr führt; da ist die Nemesis nicht weit, deren dro-hendes Nahen in großen Zügen des Unglücks sich an-kündigt. Nicht mit Gesetzen gegen einen Wucher, des-sen unerklärtes Daseyn die Staatsverwaltung oft selbsterzeugt; nicht mit Finanz-Operationen, um den Un-

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