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selben für alle Provinzen des Staates nichts entgegen,indem die Ergiebigkeit des Bodens, die niedrigem oderhöhern Kultur-Kosten, so wie der Werth der Erzeug-nisse durch Abschätzung des Reinertrags an Geld, darinübergehen.
3. Vei den indirecten Abgaben besteuern dieBewohner durch ihre Lebensweise sich selbst. Wenndie Bewohner der östlichen Provinzen mehr daranaufbringen als diejenigen der westlichen, ist es ein un-widerlegbarer Beweis, daß erstere durchschnittlich dieMittel besitzen, mehr für ihre Bedürfnisse zu verwenden.
4. Bis 1820 waren die Steuern in den östlichenund westlichen Provinzen ans ganz verschiedene Systemegegründet. In den erstem waren die Stenern mehr aufindirecte, in den letzter» mehr auf directe Abgabe»,besonders auf die Gruudstcucr berechnet.
Die Rheinländer glaubten, sie zahlten mehr wie dieöstlichen Provinzen. Diefe klagten, daß die Besitzungenani Rheine statt etwas einzubringen, dein Staate jähr-lich schwere Summen kosteten. Die Regierung behaup-tete, die Steuern sepeu verhältnißmäßig vertheilt.