Druckschrift 
3 (1845)
Entstehung
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schlichen Ahndung seiner Vergehen durch die Flucht nach Frank-reich entzog) als Stütze der Religion so hochgepriesene Lurembur-ger Zeitung, wurden, vermuthlich in der Hoffnung uns wenigstenszu ärgern, gar nicht müde, in wirklichen oder angeblichen Cor-respondenzen von Bonn alberne und lügenhafte Nachrichten überuns zu verbreiten, oder mit seltner Geläufigkeit auf uns zu schim-pfen, oder zur Täuschung des beunruhigten Volkes Widcrlegungs-schristen, selbst mit namentlicher Nennung von Schriftstellern, de-nen nichts weniger in den Sinn kam, zu verheißen. Eine Zu-sammenstellung solcher Artikel würde bestens dazu beigetragen ha-ben, das unsaubere Treiben dieser Gegner zu charaktcrisircn; in-deß wollen wir sie ohne Roth der Vergessenheit, der sie anHeimgefallen sind, jetzt nicht mehr entreißen. Ebenso verzichten wir,der Kürze halber, auch darauf, eine Blüthenlese der kraftvollstenoder tückischesten Stellen aus den Brochüren mitzutheilen, welchenicht ohne Interesse sein würde, wie man z. B. aus folgendemSpruche von Binterimschem Kaliber HS. SO) abnehmen kann:»Aber, ihr gelehrte Herren zu Bonn, glaubet nicht, daß wir Ka-tholiken so tief gesunken seien, um eure geistlosen Strohköpfe an-zubeten.« Wir können indeß diese Worte nicht anführen, ohnesogleich die sich freilich von selbst verstehende Erklärung hinzuzu-fügen, daß wir weit entfernt sind, für alles, was eben ein unge-sitteter Priester oder eine in ihren Absichten gekreuzte Parteivorbringt, je eine Gesammtheit oder eine Confession verantwortlichmacheu zu wollen.

Schließlich die Notiz, daß die Paragraphen 24 und derAnhaugin diesem, sowie das ganze zweite Heft von Dr. v. Sybcl,S. 1. 5 und 6 und das erste Heft von vr. Gildemeister abgefaßt sind.

Bonn, 1. September 1845.

Die Verfasser.