Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
66
Einzelbild herunterladen
 

66

zu gehören. Jndeß da wir uns einmal so weit eingelassen haben,so ist auch kein Grund vorhanden, wcßhalb wir ihr nicht anch einbescheidenes Plätzchen gönnen sollten. ES ist die Frage, ob esdenn auch wirklich wahr sei, daß Argcnteuil seine Ansprüche ausge-geben habe? Die Antwort hierauf ist leicht zu geben, denn diebeiden von Hn. Clemens genannten Herren haben öffentlich ihresetzige Ansicht ausgesprochen in einer eignen Druckschrift unterdem Titel Des Velemenls do kiolre Lejoneur .Idsus-Ginsl Im-»eres <!nus I'ÜFlis«: <I'^r»enIeuiI pres I'uiis et (Inns In Dnllie-drnle cle Provas. 2e Ilrn^e. ^ In Lneristie d ^rAöiileuil. Oetn-I,re 1844. 16 SS. 8.

Die Vorrede ist von dem Verfasser, Hn. Guerin , unter-zeichnet am 7. Octobcr, drei Wochen später als sein Brief nachTrier geschrieben war, und die Schrift enthält also das neuesteund Endurtheil der genannten Herren. Sie ist ihre authentischeErklärung, denn Hr. Guerin sagt am Schluß, daß er sie in desPfarrers von Argentcnil und seinem eigenen Namen als Antwortauf die eingegangenen Anfragen veröffentliche: Tasporo gus cesexpliontions sulist'erout In gidle des liddlos, uiusi guo desporsvnnes gui nous out domundd, ü KI. Is curd d'^rKentouilet ä moi, des rensoi^nemenls.

In dieser authentischen Schrift wird weder der TriererRock als der un genähte anerkannt, noch das Min-deste von den frühern Ansprüchen des ArgenteuilerNockes aufgegeben. 2)

Nachdem der Verfasser zuerst geschildert, welch ein emliurras

1) Wir haben geirrt, wenn wir früher H», Guerin als Mitglied desfranzösischen Klerus bezeichneten. In der Vorrede z» seiner nns da-mals noch nicht zu Gesicht gekommenen blenvains en I'lionnenr de in8ainte Ilcdie. slin-enteuil. 184^ 12. pp. Vitt und öd sagt er S. IV.,daß er nicht Geistlicher sei und ans keinen andern Titel als den einespnnvre peebenr Anspruch machen könne. Wir haben nichts einzu-wenden.

2) Auch damit hat der MainzerKatholik" nach der eben citirten Quelledas Publicum beruhigt, daß Hr. Guerin die Eremplarc seiner frühemSchrift eingezogen habe, um sie zu vernichten. Davon ist er so weitentfernt, daß er vielmehr ausdrücklich in dem ^.vis der neuem Schriftanfjcne verweist: Lei ecrit ne sanrait dispenser . . de lies I'ouvrapiebien plus etendu, gne f'a! pniilie ü x a gueigues mois etc. 6nsentirn la neeessite de se reparier ä cet ouvmAö en iisnnl te pre-seilt ecrit ete.