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derselbe ein ehemaliger Candidat der protestantischen Theologie sei.Diese an sich gleichgültige Notiz ist zufällig unrichtig, indeß giebt unssein guter Wille, Persönlichkeiten in den Streit zu ziehen, das Recht, ihndaran zu erinnern, daß wir in ihm einen Schüler des Jcsuiten-CollegiumSzu Freibnrg vor uns haben. Wir erwähnen dies, weil es den Gesichts-pnnet bestimmt, von dem aus der gegenwärtige Kampf zu betrachtenist. Zwar sind wir es nnS selbst schuldig, seine groben Verdächti-gungen unserer wissenschaftlichen Befähigung zurückzuweisen, zwarsind wir denen, welche, ohne selbst die Sache näher untersuchen zukönnen, sich auf unsere Beweise und Resultate verließen, den Nach-weis schuldig, daß dieselben auch nach den bisherigen Angriffen un-erschütterlich bestehen, aber der Streit um diese bestimmte Reliquieund die Zurückweisung des unsinnigen Bemühens, um ihretwillenaller Geschichte Hohn zu sprechen, wäre kaum eines solchen Aufwan-des von gelehrtem Apparat Werth gewesen. Es war aber nvthig,einmal zu zeigen, was die Richtung leistet, die sich unserer Literaturjetzt als die allein seligmachcndc aufdrängen will, es war nöthig,Hn. Clemens und den Seinen einmal auf fühlbare Weise begreiflichzu machen, daß ihre Stätte in der deutschen Wissenschaft nicht ist,daß sie bestimmt sind, in dem Kampf mit der Kritik zu erliegen,und daß, so wahr die Schöpfung Friedrich Wilhelms III. in dieResidenz der alten Churfürstcn eingezogen ist, so wahr die Zeiten,in welchen die einstige kölnische Universität, obscurcn Andenkens,dichte Finsternis über diese Lande verbreitete, vorüber sind.
Bonn, am 6. Mai 1345.
Die Verfasser.